Kunstköder
Kunstköder
bestehen meist
aus Metall oder Plastik und imitieren verschiedene Tiere wie kleine
Fische oder Insekten. Dadurch werden die Fische zum Beissen verleitet,
oftmals auch nur durch erzeugte Druckwellen. Kunstköder sind
in
den unterschiedlichsten Farben und Formen erhältlich.
Es gibt heutzutage kaum ein Gebiet, welches so umfangreich ist, wie die
Kunstköder. Das ist aber auch verständlich, erfordern
doch
die verschiedenen Gewässer, Fische und Wetterbedingungen
jeweils
eigene Köderarten.
Welchen
Kunstköder wann?
Die Regel lautet bei klarem Wasser und hellem Licht: dunkle und
natürliche Kunstköder.
Bei trüben Wetter und dunkler Witterung: grelle,
auffällige Köder. Mit dieser Faustregel im Hinterkopf, kann
normalerweise nicht viel schiefgehen. Sollten dennoch einmal die Bisse
ausbleiben, empfiehlt es sich mit anderen Kunstködern zu
experimentieren. Daher sollte man immer sein ganzes Sortiment mithaben, um im Falle des Falles gerüstet zu sein.
Die bekanntesten dieser Kunstköder sind Spinner, Blinker,
Wobbler,Gummifische
und
Twister. Wie jedes Jahr die Angelsaison aufs Neue
beginnt, kommen auch immer wieder neue Kunstköder auf den
Angelmarkt. Manche etablieren sich am Markt, andere verschwinden ganz
schnell wieder weil sie nicht den gewünschten Erfolg bringen.
Es gibt kaum Fischarten, die man nicht mit Kunstködern fangen
kann. Dennoch sollte man immer mehrere Kunstköder mithaben, um
bei
Fehlschlägen experimentieren zu können.
Der Blinkerist der
älteste Kunstköder der Welt. Zum Angeln auf
Raubfische ist
dieser Köder ideal. Er besteht aus Metall und ist oft
noch
zusätzlich verziert, um Aufmerksamkeit zu erregen. Durch das
hohe
Eigengewicht dieses Kunstköders kann dieser weit ausgeworfen
werden. Die Größe des Blinkers sollte sich am Zielfisch
orientieren.
Der Kunstköder
Wobbler
ist
eine dreidimensionale Fischimitation. Bei diesem Kunstköder
geht
es um die möglichst detailgenaue Nachbildung von Fischen.
Wobbler
sind der Top Köder und angeblich wurden mit keinem anderen
Kunstköder mehr Fische gefangen.
Aufgrund einer Tauschschaufel ist es mit dem Wobbler
möglich, in bestimmten Gewässertiefen systematisch zu
fischen. Wobbler sind der meistverbreitetste Kunstköder auf
Raubfische und es gibt sie daher in unzähligen Variationen.
Der Kunstköder
Spinner
besteht aus ein oder zwei Metallplättchen. Diese bewegen sich
beim
Zug um ihre eigene Achse, wodurch Druckwellen erzeugt werden. Dadurch
zieht dieser Kunstköder Raubfische magisch an, und
erhöhen
die Chancen auf Erfolg beim
Angeln. Besonders geeignet ist der Kunstköder Spinner bei Forellen
und Barschen.